Wegen eines tollen Ausblicks lohnt es sich nicht, hierher zu wandern, denn dazu liegt die Hütte zu sehr im Wald verborgen. Stattdessen bietet sich dem Auge viel Grün und der Aufstieg mit schönen Tiefblicken ins Lechtal um Elbigenalp (siehe Foto ganz rechts) und ganz besonders die Gemütlichkeit am Ziel sind viel bessere Argumente für diesen Weg.
Der Wirt sorgt in alpenländischer Deftigkeit für gemütliche Unterhaltung der Erwachsenen (neben den kleinen Witzen nebenbei auch mit interessanten Erläuterungen zur Region; Lieblingszitat: »Sensationell!«) und die kleinen Gäste erfreuen sich am Kinderspielplatz. Natürlich laden Gaststube und Terrasse zu einer bequemen Rast bei sehr guten Speisen ein.
Zur Zeit (07/2010) ist das Kasermandl leider nicht bewirtschaftet! Wir versuchen, weitere Informationen zu erhalten.
Direkt am Parkplatz der Schnitzerschule in Elbigenalp (nördlich des Bernhardsbaches) beginnt der Weg als asphaltierte Straße zur Ölbergkapelle. Kurz danach geht es steiler bergauf (ab hier nur noch Schotterbelag) über ein paar Kehren, entlang schöner Almwiesen und durch weidende Rinderherden …
Ein Verlaufen ist – wegen fehlender Kreuzungen :-) – kaum möglich; lediglich ganz kurz vor dem Ziel verlässt man den Weiterweg ins Bernhardstal nach rechts.
Für den Aufstieg haben wir zuletzt 60 Min. benötigt; nach der Rast ging es in 50 Min. bergab.
Hinweis: Wir schätzen uns als zügige Marschierer ein. Selbstverständlich können diese Zeiten nach persönlichen und örtlichen Gegebenheiten variieren und sollen nur ein Anhaltspunkt sein.